Studienbeitragsdarlehen


Darlehen mit Zweckbindung


Studienbeitragsdarlehen

Mit der weitestgehenden Abschaffung der Studiengebühren verliert auch das Studienbeitragsdarlehen an Bedeutung, da es lediglich der Finanzierung der Studiengebühren dient. Zur Besonderheit eines solchen Studienbeitragsdarlehens gehört seine Zweckbindung, denn es werden ausschließlich die Studiengebühren finanziert. Eine darüber hinausgehende Aufstockung für die Aufwendungen der Lebenshal-tungskosten ist bei einem Studienbeitragsdarlehen ausgeschlossen. Um dies zu gewährleisten überweist die Bank die Studiengebühren direkt an die Hochschule:

  • Die Rückzahlung ist an ein Mindesteinkommen gebunden.


  • Die Bundesländer haben eine Obergrenze für die Schulden eingeführt.


  • Der Studierende hat üblicherweise pro Semester die Wahlfreiheit, das Darlehen weiter in Anspruch zu nehmen. Wer sich dagegen entscheidet, macht also keine weiteren Schulden. Er muss dann aber auch seine Studiengebühren aus einer anderen Quelle heraus finanzieren.

Verglichen mit anderen Angebote sind die Formalitäten für das Studiengebührendarlehen überschaubar und das Darlehen insgesamt günstiger. In Bundesländern, in denen Studiengebühren erhoben werden, bietet sich ein solcher Kredit beispielsweise im Rahmen einer Mischfinanzierung an.